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Dr. Köster - Krampfadern sanft, schnell, dauerhaft und natürlich entfernenInterview


Dr. med. Sundaro Köster
Interview mit

Dr. med. S. Köster

praktischer Arzt in Privatpraxis

~ biologisch-sanfte Krampfaderverödung nach Prof. Linser / Dr. Köster ~
~ Akupunktur ~ Neuraltherapie ~
~ Ernährungs- und Vitalisierungsmedizin ~
~ Zen-Medizin ~

Professor Linser (Uni Tübingen) - der Pionier der modernen Gefäßheilkunde hat in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts als erster Kochsalzlösung für die Verödung von Krampfadern eingesetzt. Er hat damit über 70.000 Patienten behandelt.
Auch der bekannteste deutsche Naturheilarzt Dr. M. O. Brukers hat bis zu seinem Tode im Jahre 2002 ebenfalls über 20.000 damit behandelt.

In 13 Jahren Erfahrung mit dieser Methode habe ich das Verfahren entscheidend weiterentwickelt und verbessert.


Frage: Herr Dr. Köster - wie sind Sie darauf gekommen, Krampfadern mit rein biologischer Kochsalz-Lösung zu entfernen? 

Antw.: Es fing damit an, dass ich selbst eine dicke Krampfader am linken Unterschenkel hatte. Operieren lassen wollte ich mich nicht, da ich in meiner 20 - jährigen Laufbahn als Allgemeinarzt zu viele Patienten gesehen hatte, die noch lange nach der Operation unter heftigen Schmerzen oder unter Taubheitsgefühl und Kribbeln in Bein und Fuß litten (manchmal für den Rest ihres Lebens - wegen durchtrennter Nerven), oder wegen durchtrennter Lymphgefäße an chronisch geschwollenen Beinen oder Füßen litten mit Spannungsschmerz und erheblicher Einschränkung der Beweglichkeit. Nerven- und Lymphgefäßschäden sind bei den operativen Methoden nicht sicher zu vermeiden. Außerdem wollte ich die häufig auftretenden bleibenden Narben vermeiden. Schließlich hatten mir alle Patienten, die über einen längeren Zeitraum Stützstrümpfe tragen mussten berichtet, wie unangenehm das ist (Jucken, Schmerzen, Schweißbildung, Geruchsbelästigung, mühsames An- und Ausziehen der Stützstrümpfe).
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass bei sämtlichen Sondenverfahren (= operativen Verfahren) sich die Sonde natürlich nicht dem wechselnden Durchmesser der Krampfader anpassen kann. An Stellen, wo Nerven oder Lymphgefäße in unmittelbarer Nähe der Krampfader verlaufen oder sie kreuzen ist ihr Durchmesser meist deutlich kleiner. An solchen Engpässen werden dann leicht Nerven oder Lymphgefäße verletzt oder durchtrennt. Nur eine Flüssigkeit passt sich dem im Verlauf der Krampfader wechselnden Durchmesser vollkommen perfekt an. Deswegen ist es bei dieser Entfernungsmethode bei über 100 000 Anwendungen noch nie zu einer Schädigung von Nerven oder Lymphgefäßen gekommen. Außerdem ist noch bei keinem Menschen eine Allergie aufgetreten. 

Frage: Wie schätzen Sie das Narkose- und Thromboserisiko ein? 

Antw.: Sämtliche Narkosearten - also sowohl die Vollnarkose, die Spinalanästhesie (Rückenmarksbetäubung), Leitungsanästhesie als auch die Lokalanästhesie beinhalten ein - wenn auch kleines - Risiko, das ich persönlich nicht eingehen möchte, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist. Bei allen operativen Verfahren gibt es ein Thromboserisiko, und damit auch die Gefahr, dass sich der Thrombus löst und in die Lunge geschwemmt wird und eine Lungenembolie verursacht. Das ist oft tödlich oder kann bleibende Schäden zur Folge haben. 100% Risikoausschluss ist bei keinem medizinischen Verfahren möglich - aber bei über 100 000 Krampfaderentfernungen von Prof. Linser und Dr. Bruker ist keine Lungenembolie und keine Allergie aufgetreten! 

Frage: Kann jede Krampfader nach Ihrer Methode entfernt werden? 

Antw.: Die Krampfader sollte im angeschwollenen Zustand einen Mindestdurchmesser von ca. 2 mm haben. 

Frage: Muss das Bein nach der Krampfaderverödung gewickelt werden? 

Antw.: Nein! Nur nach der Operation muss das Bein 4 - 6 Wochen täglich neu gewickelt werden oder es müssen Stützstrümpfe getragen werden. Bei meiner Methode braucht weder gewickelt werden, noch brauchen Stützstrümpfe getragen werden. 

Frage: Ist man nach der Krampfaderverödung gleich wieder gehfähig? 

Antw.: Mit dieser Krampfaderverödungsmethode ist man sofort wieder gehfähig.  Krankenhausaufenthalte sind nicht notwendig. Im Gegensatz dazu ist man nach der OP oft nur sehr eingeschränkt gehfähig, häufig ist ein mehrtägiger Krankenhausaufenthalt notwendig. 

Frage: Wann ist nach der Verödungsmethode im Vergleich zur OP die Schmerzfreiheit und die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt?

Antw.: Der Patient ist im allgemeinen nach 7 - 14 Tagen wieder vollkommen schmerzfrei - nach der OP dauert das ca. 2 - 4 Wochen. Je nach Größe der Krampfader und Art der Arbeit ist die Arbeitsfähigkeit im oft schon am nächsten Tag wiederhergestellt. Nach der OP beträgt diese Zeit ca. 1 - 4 Wochen.

Frage: Wie lange dauert es, bis die Krampfader resorbiert ist?

Antw.: Nach 6 Monaten hat der Körper die ehemalige Krampfader vollkommen resorbiert. Bei kleineren Krampfadern geht das meistens deutlich schneller.

Frage: Können entfernte Krampfadern wiederkommen?

Antw.: Nein. Es ist jedoch bei keiner Methode ausgeschlossen, dass sich an anderen Stellen neue Krampfadern bilden. Das hängt hauptsächlich von den Erbanlagen und der Lebensführung ab. 

Frage: Müssen Krampfadern überhaupt entfernt werden?

Antw.: Krampfadern haben die Tendenz mit der Zeit immer grösser zu werden wegen der Blutstauung in ihnen und dem daraus resultierenden erhöhten Druck auf ihre Wände. Der Blutstau erhöht das Thromboserisiko und die verminderte Sauerstoffversorgung verursacht oft Waden- oder Beinkrämpfe, Kribbeln in Beinen und Füssen sowie häufig so genannte offene Beine. Das sind oft monatelang nicht abheilende Unterschenkelgeschwüre, die aus kleinsten Verletzungen, oder einfach nur einem Mückenstich oder Kratzen entstehen. Diese Unterschenkelgeschwüre haben die Tendenz sich immer wieder neu zu bilden. Die ersten Symptome sind oft Schwellungen mit Spannungs- und Schweregefühl im Knöchel- Fuß- und Wadenbereich. Schon in diesem Stadium - oder bevor überhaupt Symptome auftreten - empfehle ich die biologisch-sanfte Entfernung etwaig vorhandener Krampfadern.



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